Allopurinol Tabletten in Österreich online in der Apotheke bestellen

    Allopurinol Tabletten online bestellen in Österreich
    Produktname Allopurinol
    Dosierungen 100 mg, 300 mg (Tablettenstärken je nach Hersteller)
    Wirkstoff Allopurinol
    Darreichungsform Tabletten zur oralen Anwendung
    Beschreibung Harnsäuresenkendes Arzneimittel (Xanthinoxidase-Hemmer) zur Behandlung von Gicht und Hyperurikämie sowie zur Prophylaxe der Harnsäurebildung (z. B. bei Tumorlysesyndrom).
    Bestellung Online-Apotheke mit Versand nach Österreich (in der Regel mit gültigem Rezept)

    Allopurinol ist ein seit Jahrzehnten etabliertes Medikament zur Senkung erhöhter Harnsäurespiegel. Es wird in Österreich zur Langzeittherapie der Gicht und der chronischen Hyperurikämie eingesetzt und zählt zu den wichtigsten uratsenkenden Wirkstoffen. Üblicherweise ist Allopurinol als Tablette in den Stärken 100 mg und 300 mg verfügbar. Ziel der Behandlung ist es, den Harnsäurespiegel nachhaltig unter den Zielwert zu senken, Gichtanfälle zu vermeiden, Tophi zurückzubilden und Folgekomplikationen wie Nierensteine zu verhindern.

    In Österreich ist Allopurinol apotheken- und in der Regel rezeptpflichtig. Viele Patientinnen und Patienten erhalten Allopurinol über die Hausarztpraxis oder eine Fachärztin/einen Facharzt für Rheumatologie. Eine Bestellung über eine in Österreich liefernde Online-Apotheke ist möglich, meist unter Verwendung eines (e-)Rezepts. Im Folgenden finden Sie eine umfassende Übersicht zu Wirkung, Anwendungsgebieten, Dosierungen, Vorsichtsmaßnahmen, Nebenwirkungen und praktischen Tipps zur sicheren Anwendung von Allopurinol.

    Preis und Erstattung in Österreich

    Die Kosten für Allopurinol hängen in Österreich von Hersteller, Dosierungsstärke und Packungsgröße ab. Viele generische Präparate sind verfügbar, etwa von Sandoz, ratiopharm, Accord, Hexal und weiteren Anbietern. Grundsätzlich gilt: Generika sind in der Regel günstiger als ehemals reine Originalpräparate. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (z. B. ÖGK) kann bei medizinischer Indikation eine Erstattung erfolgen; die tatsächliche Zuzahlung richtet sich nach dem jeweils gültigen Tarif sowie der Packungsgröße.

    Für Patientinnen und Patienten, die Allopurinol langfristig einnehmen, kann sich die Wahl größerer Packungen wirtschaftlich lohnen. Fragen Sie Ihre Apotheke in Österreich oder Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt nach der für Sie passenden Packungsgröße und der Erstattungssituation. Bitte beachten Sie, dass Preisangaben variieren können und von Rabattverträgen, der Region, der Verfügbarkeit und den Kassenregelungen abhängig sind.

    Wo kann ich Allopurinol in Österreich kaufen?

    Allopurinol ist in Österreich in öffentlichen Apotheken erhältlich und in der Regel rezeptpflichtig. Sie erhalten das Medikament nach Ausstellung eines (e-)Rezepts durch Ihre Ärztin/Ihren Arzt. Für Personen, die ihre Medikamente gerne bequem nach Hause geliefert bekommen, bieten österreichische und EU-registrierte Versandapotheken eine legale Bezugsquelle. Achten Sie bei Online-Bestellungen auf:

    • Zertifizierte Versandapotheke mit Impressum, registrierter Adresse und Gütesiegeln
    • Erforderliches (e-)Rezept; keine Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneien ohne Rezept
    • Datenschutz und sichere Bezahlmethoden
    • Klare Informationen zu Lieferzeiten, Kosten und Retouren

    Unsere Partnerapotheke ermöglicht eine einfache Online-Bestellung mit Versand nach Österreich. Füllen Sie im Bestellprozess die erforderlichen Informationen aus und halten Sie Ihr gültiges Rezept bereit. Der Kundendienst unterstützt Sie bei Fragen zu Verfügbarkeit, Lieferung und Erstattung.

    Allopurinol in Österreich: Verfügbarkeit und Packungen

    In der Praxis sind vor allem 100-mg- und 300-mg-Tabletten gebräuchlich. Einige Hersteller führen Bruchrillen zur Dosisanpassung. Abhängig von Ihrer ärztlich festgelegten Zieldosis werden die Tabletten einmal täglich oder auf mehrere Einnahmen verteilt verordnet. Bitten Sie Ihre Apotheke um Beratung zur Tabletten-Teilbarkeit und zur wirtschaftlich sinnvollen Packungsgröße für Ihren Therapieplan.

    Was ist Allopurinol?

    Allopurinol gehört zur Gruppe der Xanthinoxidase-Hemmer. Dieses Enzym ist verantwortlich für die Umwandlung von Hypoxanthin und Xanthin zu Harnsäure. Durch die Hemmung der Xanthinoxidase senkt Allopurinol die Harnsäureproduktion im Körper. Der aktive Metabolit Oxipurinol trägt wesentlich zur anhaltenden Wirkung bei. Allopurinol wird nicht zur Akutbehandlung eines Gichtanfalls eingesetzt; es dient der langfristigen Senkung der Harnsäure mit dem Ziel, Anfälle zu verhindern, Gelenke zu schützen und Tophi schrittweise zu reduzieren.

    Typische Anwendungsgebiete sind:

    • Chronische Gicht (inkl. tophöser Gicht)
    • Hyperurikämie (erhöhte Harnsäure) bei Erwachsenen
    • Uratnephrolithiasis (Harnsäuresteine) und nephropathische Komplikationen von Hyperurikämie
    • Prophylaxe erhöhter Harnsäurewerte im Rahmen eines Tumorlysesyndroms (TLS) bei onkologischen Therapien

    Wirkmechanismus: So wirkt Allopurinol

    Allopurinol blockiert die Xanthinoxidase, ein Schlüsselenzym des Purinabbaus. Dadurch entstehen weniger Harnsäuremoleküle (Urat). Die Konzentration von Harnsäure im Serum sinkt, und bereits abgelagerte Uratkristalle können sich mit der Zeit teilweise wieder auflösen. Der Metabolit Oxipurinol weist eine längere Halbwertszeit auf und stabilisiert so die uratsenkende Wirkung. Zielwerte laut Leitlinien liegen üblicherweise bei Serum-Harnsäure < 6 mg/dl (357 µmol/l); bei schwerer, tophöser Gicht wird häufig ein noch niedrigerer Zielwert < 5 mg/dl empfohlen.

    Wichtig: Die Einleitung einer uratsenkenden Therapie kann kurzfristig Gichtanfälle begünstigen, weil sich Kristalle mobilisieren. Deshalb wird zu Beginn oft eine prophylaktische Begleitmedikation (z. B. Colchicin in niedriger Dosis, alternativ NSAID) verordnet.

    Dosierung bei Gicht und Hyperurikämie

    Die Dosierung wird individuell festgelegt und richtet sich nach Harnsäurewerten, Komorbiditäten (insbesondere Nierenfunktion) und Verträglichkeit. Übliche Grundsätze:

    • Therapieeinleitung mit 100 mg täglich
    • Langsame Titration um 100 mg-Schritte in Intervallen von 2–4 Wochen
    • Übliche Erhaltungsdosis: 200–300 mg/Tag; bei Bedarf 400–600 mg/Tag
    • Maximaldosis: bis zu 800 mg/Tag (in geteilten Dosen), abhängig von der ärztlichen Beurteilung

    Die Einnahme erfolgt in der Regel einmal täglich nach einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit. Bei höheren Tagesdosen kann eine Aufteilung auf zwei Einzeldosen sinnvoll sein. Beginnen Sie nicht während eines akuten Gichtanfalls neu mit Allopurinol; wenn Sie Allopurinol bereits einnehmen, wird die Therapie in der Regel fortgesetzt. Der Harnsäurespiegel sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, bis der Zielbereich stabil erreicht ist.

    Dosierungsanpassung bei eingeschränkter Nierenfunktion

    Bei Niereninsuffizienz ist eine vorsichtige Dosisanpassung erforderlich, da sich der aktive Metabolit Oxipurinol akkumulieren kann. Häufige Ansätze (Richtwerte, die individuelle ärztliche Beurteilung ersetzt dies nicht):

    • eGFR 30–60 ml/min: niedriger dosieren und langsamer titrieren
    • eGFR < 30 ml/min: Start mit 50–100 mg/Tag, vorsichtige Steigerung
    • Dialyse: gesondertes Schema und engmaschige Kontrolle nach ärztlicher Anordnung

    Besprechen Sie die optimale Dosisanpassung immer mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem behandelnden Arzt. Regelmäßige Laborkontrollen (Harnsäure, Nieren- und Leberwerte, Blutbild) sind empfohlen.

    Therapiebeginn, Gichtanfälle und Prophylaxe

    Der Beginn einer uratsenkenden Therapie kann paradoxerweise Gichtanfälle triggern. Um dies zu vermeiden, empfehlen Leitlinien in der Anfangsphase eine Flare-Prophylaxe über 3–6 Monate, zum Beispiel:

    • Colchicin in niedriger Dosis (z. B. 0,5–1 mg täglich; Dosierung individuell)
    • Alternativ ein NSAR in geringer Dosis, sofern verträglich
    • Bei Kontraindikationen: andere ärztlich verordnete Optionen

    Bei einem akuten Gichtanfall wird die bereits laufende Allopurinol-Therapie normalerweise fortgeführt, jedoch wird kein neuer Therapiebeginn während des akuten Schubes empfohlen. Zur Anfallsbehandlung kommen NSAR, Colchicin oder Glukokortikoide nach ärztlicher Beurteilung zum Einsatz.

    Zielwerte und Monitoring

    Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um die Therapie optimal einzustellen und Nebenwirkungen früh zu erkennen:

    • Serum-Harnsäure: initial alle 2–4 Wochen bis zum Erreichen des Zielwertes, anschließend alle 3–6 Monate
    • Nierenfunktion (eGFR, Kreatinin): zu Beginn und in regelmäßigen Abständen
    • Leberwerte (Transaminasen): insbesondere bei Dosissteigerungen und bei Komedikation
    • Blutbild: nach ärztlicher Einschätzung

    Zielwerte: Serum-Harnsäure < 6 mg/dl (357 µmol/l); bei tophöser Gicht häufig < 5 mg/dl. Bei stabilen Zielwerten und guter Verträglichkeit kann das Intervall der Kontrollen verlängert werden.

    Nebenwirkungen

    Allopurinol ist gut untersucht und in der Regel gut verträglich. Häufigere, meist milde Nebenwirkungen können sein:

    • Gastrointestinale Beschwerden (Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall)
    • Kopfschmerzen, Müdigkeit
    • Leichte Hautreaktionen wie Exantheme
    • Vorübergehende Leberwert-Erhöhungen

    Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe bei Anzeichen schwerer Reaktionen, insbesondere bei Hautausschlag mit Blasenbildung, Schleimhautbeteiligung, Fieber, Schwellungen, Atembeschwerden, allgemeinem Krankheitsgefühl oder gelblicher Verfärbung der Haut/Skleren. Diese können auf seltene, aber ernste Überempfindlichkeitsreaktionen hinweisen (siehe unten).

    Allopurinol-Überempfindlichkeitssyndrom (AHS) und schwere Hautreaktionen (SCAR)

    Sehr selten kann Allopurinol schwere Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen, darunter das Allopurinol-Hypersensitivitätssyndrom (AHS) sowie schwere kutane Nebenwirkungen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) oder toxische epidermale Nekrolyse (TEN). Risikofaktoren umfassen u. a. Niereninsuffizienz, höhere Anfangsdosen, Komedikation (z. B. Thiaziddiuretika) und genetische Prädisposition (HLA-B*58:01). Bei Personen asiatischer Abstammung ist das Risiko erhöht; in bestimmten Populationen empfehlen Leitlinien ein HLA-B*58:01-Screening vor Therapiebeginn. In Österreich kann die Indikation für einen Gentest individuell geprüft werden.

    Tritt ein Hautausschlag auf, setzen Sie Allopurinol umgehend ab und suchen Sie ärztliche Hilfe. Eine erneute Exposition ist nach schweren Hautreaktionen kontraindiziert.

    Wechselwirkungen

    Teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sowie Ihrer Apotheke alle eingenommenen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel mit. Wichtige Interaktionen umfassen unter anderem:

    • Azathioprin und 6-Mercaptopurin: stark verminderter Abbau; Dosis dieser Immunsuppressiva muss in der Regel auf 25–33 % reduziert und engmaschig überwacht werden
    • Warfarin: mögliche Verstärkung der antikoagulatorischen Wirkung; INR-Kontrollen erforderlich
    • Theophyllin: Spiegelanstieg möglich; Monitoring empfohlen
    • Ampicillin/Amoxicillin: erhöhtes Risiko für Hautausschläge bei gleichzeitiger Einnahme
    • ACE-Hemmer und Thiazide: potenziell erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen
    • Cyclophosphamid: selten Hinweise auf veränderte Knochenmarktoleranz – ärztliche Überwachung

    Diese Liste ist nicht vollständig. Prüfen Sie Wechselwirkungen individuell mit medizinischem Fachpersonal.

    Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen

    Allopurinol darf nicht angewendet werden bei:

    • Überempfindlichkeit gegen Allopurinol oder einen der sonstigen Bestandteile
    • Schweren vorbestehenden Hautreaktionen auf Allopurinol (z. B. SJS/TEN in der Vorgeschichte)

    Besondere Vorsicht ist geboten bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion, höherem Alter, gleichzeitiger Einnahme interagierender Arzneimittel sowie bei bekannten Risikofaktoren für AHS/SCAR (siehe oben). Beginnen Sie Allopurinol nicht während eines akuten Gichtanfalls; läuft die Therapie bereits, wird sie in der Regel fortgeführt.

    Allopurinol bei Uratsteinen (Uratnephrolithiasis)

    Durch die Senkung der Harnsäurekonzentration im Blut und im Harn kann Allopurinol zur Vorbeugung von Harnsäuresteinen beitragen. Ergänzend sind eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (oft 2–3 Liter/Tag, wenn medizinisch vertretbar), eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten (purinbewusst) und ggf. eine Urinalkalisierung (nach ärztlicher Anordnung) sinnvoll. Ernährungsberatung und regelmäßige Kontrollen unterstützen die Rückfallprophylaxe.

    Allopurinol beim Tumorlysesyndrom

    Bei bestimmten Krebserkrankungen kann es im Rahmen einer Chemotherapie zum Tumorlysesyndrom (TLS) kommen, bei dem große Mengen Harnsäure anfallen. Allopurinol wird dann präventiv eingesetzt, um die Harnsäurebildung zu bremsen. Beginn und Dosierung richten sich nach onkologischer Leitlinie. Alternativ kann in ausgewählten Fällen Rasburicase eingesetzt werden, das Harnsäure direkt abbaut. Die Auswahl hängt von Risikoprofil, Nierenfunktion und der onkologischen Therapieplanung ab.

    Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

    Zur Anwendung von Allopurinol in der Schwangerschaft liegen begrenzte Daten vor. Die Nutzen-Risiko-Abwägung sollte individuell durch die Ärztin/den Arzt erfolgen. Während der Stillzeit geht Allopurinol bzw. Oxipurinol in die Muttermilch über; eine sorgfältige ärztliche Prüfung ist erforderlich. Generell gilt: Setzen Sie Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach ärztlicher Rücksprache fort oder neu an.

    Ernährung und Lebensstil bei Gicht

    Allopurinol ist nur ein Bestandteil der Gichttherapie. Mindestens ebenso wichtig sind Lebensstil und Ernährung. Folgende Maßnahmen werden häufig empfohlen:

    • Gewichtsmanagement: langsamer, kontrollierter Gewichtsverlust bei Übergewicht
    • Purinarme Ernährung: weniger Innereien, rotes Fleisch, einige Meeresfrüchte
    • Alkoholkonsum einschränken: Bier und Spirituosen können Gichtanfälle begünstigen
    • Zuckerhaltige Getränke (v. a. Fruktose) reduzieren
    • Ausreichend trinken, idealerweise Wasser
    • Regelmäßige Bewegung im individuell sinnvollen Rahmen

    Eine Diät ersetzt keine medikamentöse Therapie bei ausgeprägter Hyperurikämie, kann diese aber sinnvoll unterstützen. Lassen Sie sich persönlich beraten – etwa durch Ihre Hausarztpraxis, eine Diätologin/einen Diätologen oder eine Rheumatologie-Ambulanz in Österreich.

    Allopurinol im Vergleich zu Alternativen

    Neben Allopurinol stehen weitere uratsenkende Therapieoptionen zur Verfügung:

    • Febuxostat: ebenfalls Xanthinoxidase-Hemmer; kann bei Unverträglichkeit oder unzureichender Wirksamkeit von Allopurinol erwogen werden. Beachten Sie aktuelle Sicherheitsbewertungen (u. a. kardiovaskuläres Risiko) und nationale Leitlinien.
    • Benzbromaron: fördert die Harnsäureausscheidung (Urikosurikum). In Österreich je nach Verfügbarkeit und Indikation; Leberfunktion beachten.
    • Rasburicase: enzymatische Harnsäurespaltung, speziell bei TLS indiziert.

    Welche Option die richtige ist, entscheidet Ihr Behandlungsteam anhand Ihrer Vorerkrankungen, Laborwerte, Begleitmedikation und bisherigen Erfahrungen. Allopurinol bleibt aufgrund seiner Wirksamkeit, Langzeiterfahrung und Wirtschaftlichkeit eine First-line-Option in der Gicht-Langzeittherapie.

    Häufige Fragen (FAQ)

    Wie schnell wirkt Allopurinol?

    Die Harnsäuresenkung beginnt innerhalb weniger Tage. Der volle Langzeiteffekt mit stabilem Erreichen des Zielwertes kann mehrere Wochen bis Monate dauern, da die Dosis oft schrittweise angepasst wird.

    Kann ich während eines Gichtanfalls mit Allopurinol beginnen?

    Ein Neu-Beginn während eines akuten Anfalls wird nicht empfohlen. Wenn Sie Allopurinol bereits einnehmen, wird die Therapie in der Regel fortgeführt. Die Anfallsbehandlung erfolgt separat (z. B. NSAR, Colchicin, Kortikosteroide) nach ärztlicher Anordnung.

    Darf ich Allopurinol mit Colchicin kombinieren?

    Ja. Eine niedrige Dosis Colchicin wird häufig zur Prophylaxe von Gichtanfällen in den ersten Monaten der Allopurinol-Therapie eingesetzt. Die genaue Dosierung und Dauer legt Ihre Ärztin/Ihr Arzt fest.

    Welche Ziel-Harnsäurewerte soll ich anstreben?

    Im Allgemeinen < 6 mg/dl (357 µmol/l), bei tophöser Gicht oft < 5 mg/dl. Die Zielwerte werden individuell festgelegt.

    Ist Allopurinol für alle geeignet?

    Allopurinol ist für viele Patientinnen und Patienten geeignet. Bei Nieren- oder Leberfunktionsstörungen, bestimmten Begleiterkrankungen oder bekannter Überempfindlichkeit ist eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und Dosisanpassung erforderlich.

    Pharmazeutische Hinweise zur Einnahme

    Nehmen Sie Allopurinol möglichst täglich zur gleichen Zeit nach einer Mahlzeit mit einem Glas Wasser ein. Vermeiden Sie starke Schwankungen in der Einnahme, um eine gleichmäßige Harnsäuresenkung zu erzielen. Bewahren Sie das Arzneimittel originalverpackt, trocken und bei Zimmertemperatur auf. Verwenden Sie keine abgelaufenen Medikamente. Bei vergessener Einnahme holen Sie die Dosis nicht doppelt nach, sondern setzen Sie die Therapie zur nächsten geplanten Zeit fort.

    Sicherheitshinweise

    Beenden Sie die Einnahme und suchen Sie sofort medizinische Hilfe bei Anzeichen schwerer Hautreaktionen, Fieber, Schleimhautläsionen, Atemnot, Schwellungen, starker Müdigkeit oder Gelbsucht. Teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt umgehend neue oder sich verschlimmernde Symptome mit.

    Meldung von Nebenwirkungen

    Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Übersicht aufgeführt sind. Durch Ihre Meldung können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

    Versand, Lieferung und Service in Österreich

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    • Transparente Preise, Informationen zur Erstattung und zu Retouren

    Bitte beachten Sie: Für Allopurinol ist in Österreich in der Regel ein gültiges Rezept erforderlich. Halten Sie Ihr (e-)Rezept bereit und befolgen Sie die Hinweise im Bestellprozess.

    Empfehlungen unserer Fachleute

    Unsere Expertinnen und Experten empfehlen, die Allopurinol-Therapie strukturiert zu beginnen: Starten Sie niedrig, titrieren Sie langsam, kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Harnsäurewerte und planen Sie eine begleitende Flare-Prophylaxe ein. Ernährungsberatung und Trinkmengenmanagement können die medikamentöse Therapie sinnvoll unterstützen. Sprechen Sie offen mit Ihrer behandelnden Ärztin/Ihrem Arzt über Begleiterkrankungen und Ihre aktuelle Medikation, um Wechselwirkungen zu vermeiden und die Therapie an Ihre Lebenssituation anzupassen.

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    Bleiben Sie Ihrer Therapie treu – Allopurinol unterstützt Sie dabei, Gichtanfällen vorzubeugen und Ihre Lebensqualität zu verbessern.

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